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Haut und Hülle - so wichtig für unser Wohlbefinden |
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Die Haut von den Chinesen als verlängerter Teppich unseres Gehirns bezeichnet.Die Haut ist unser größtes Organ. Sie ist das verbindende Sinnesorgan zwischen Innen und Außen. Durch sie werden nicht nur Berührungen bis zum feinsten Lufthauch wahrgenommen, sondern auch Schmerz und Temperatur. 
Die wesentlichen Funktionen der Haut sind Schutz, Ausscheidung, Temperaturregulation, Atmung und Sinneswahrnehmung. Jede einzelne Funktion ist für unser Überleben wesentlich.
Wie eng die Haut mit unserem Gehirn verknüpft ist, zeigt schon die Entwicklung des menschlichen Embryos: Das Nervensystem und die oberste Schicht der Haut entwickeln sich aus den gleichen Zellschichten. Die Haut ist auch das erste Sinnesorgan, mit dem das Baby seine Umwelt wahrnimmt und spielt in den ersten Lebensmonaten eine sehr wichtige Rolle für die Entwicklung.
Die Besonderheiten der Babyhaut - Der Säureschutzmantel der Haut ist erst nach einigen Lebensmonaten vollständig entwickelt. Direkt nach der Geburt schützt die sogenannte Käseschmiere die Haut.
- Die Hautoberfläche eines Säuglings im Verhältnis zu seinem Körpergewicht ist doppelt so groß wie die eines Erwachsenen, dadurch kann ein Kind schneller Flüssigkeit verlieren. Auch negative Umwelteinflüsse haben mehr Angriffsfläche.
- Da das Fettgewebe in der Unterhaut noch nicht ganz entwickelt ist, sind Babys besonders kälteempfindlich.
- Die Schweißdrüsen sind noch nicht in der Lage, die Körpertemperatur, besonders bei Hitze, in ausreichendem Maße zu regulieren.
- Die Talgdrüsen sind in der Babyhaut fast vollständig vorhanden, aber sie produzieren noch nicht ausreichend Fett. Die Haut der Babys neigt daher eher zu Trockenheit.
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